Vor kurzem waren 28 Bergfreunde 4 Tage in Südtirol unterwegs, um bekannte Berggipfel mit herrlicher Aussicht zu besteigen. Schon am Anfahrtstag fuhr der Bus hinauf zum Gampenpass, wo der Aufstieg auf die 2433 m hohe Laugenspitze beginnt. Leider machte das wolkenverhangene und regnerische Wetter nicht mit, so dass nur ein Teil der Gruppe den Gipfel bestieg. Über die urige Laugenalm ging es hinab zum Gampenpass und weiter nach Tramin zur Pension.
Der zweite Bergtag galt der Mutspitze (2294 m) hoch über Dorf Tirol. Obwohl die Hochmutbahn benützt wird, sind immer noch ca. 1000 Höhenmeter zu bewältigen. Wie schon seit vielen Jahren begleiteten Bergfreunde vom SAT aus Trient die Peitinger Bergler. Am Abend war die Gruppe dann zu Gast beim Coro Stella del Cornet in Ravina bei Trient. Im Privatmuseum eines Sängers wurde dann bis Mitternacht mit bayerischem Fassbier und einheimischem Rotwein gefeiert. Die Chorfreundschaft besteht seit bald 40 Jahren und wird vom AV-Vorstand Franz Gruber bestens gepflegt.
Der nächste Tag begann wieder mit einer Seilbahn-Auffahrt der Hirzerbahn. Auch der 2780 m hohe Hirzer, der zur Gruppe der Sarntaler Alpen zählt, bot eine großartige Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler. Mit einem lustigen Törggelen-Abend in Kurtatsch klang dieser pfundige Tourentag aus.
Am letzten Tag besuchte die Gruppe das berühmte Wallfahrtskloster Maria Weißenstein bei Deutschnofen. Anschließend brachte der Bus die Bergfreunde übers Lavazejoch zum Parkplatz Jochgrimm, wo der Aufstieg auf das 2316 m hohe Weißhorn beginnt. Eine prächtige Aussicht, die hinüger zur Rosengarten-, Pala- und Latemargruppe und weit nach Westen zur Brenta-, Adamello- und Ortlergruppe reicht, war der Dank für den Aufstieg in der Mittagssonne.
Auf dem Heimweg bedankten sich die Bergfreunde bei den beiden Tourenleitern F. Gruber und F. Gerold für die gute Organisation. Mittlerweile sind fast alle Teilnehmer über 70 Jahre alt und noch recht aktiv.




Zeitungsbericht:
Mitte August machten sich Mitglieder der AV- Sektion Peiting auf den Weg ins Wallis, um dort das Bishorn mit 4153m zu erklimmen. Bei schönem Wetter und warmen Temperaturen konnte die Gruppe das atemberaubende Gipfelpanorama der Westalpen in vollen Zügen genießen, bevor es an den steilen Abstieg nach Zinal hinunter ins Tal ging. Am nächsten Tag konnte man beim Höhenwanderweg von Chandolin nach Zinal beim Anblick des Bishorns mit gut sichtbarer Aufstiegsspur den Vortag Revue passieren.

Tourenbeschreibung:
Anfahrt: Blaue Sparkasse – Bregenz – Chur – Disentis – Oberalppass – Andermatt – Furka – Brig - Sion
Von der Jugendherberge in Sion im Rhone-Tal ging es über das Tal d`Anniviers zum Startpunkt der Wanderung vom Talort Zinal los. Die ersten Höhenmeter wurden via einem schmalen und steilen Steig erklommen und Rast auf der Hütte Arpitettaz gemacht . Nach dem Übergang des Col de Molin war auch das Übernachtungsziel, die Cabane de Tracuit auf 3250 m nach den letzten Serpentinen erreicht. Nach einer kurzen Nacht marschierten wir die wenigen Meter von der Hütte zum Gletscher, um dann mit zwei Seilschaften den Gipfel des 4153m hohen Bishorns zu ersteigen. Am Ziel angelangt, konnten wir ein atemberaubendes Gipfelpanorama bei angenehmen Temperaturen in vollen Zügen genießen, bevor es an den steilen Abstieg nach Zinal ins Tal hinunterging. Am nächsten Tag konnten wir die schöne Tour vom Vortag bei dem Höhenwanderweg von Chandolin nach Zinal beim Anblick des Bishorns mit gut sichtbarer Aufstiegsspur Revue passieren lassen. Auch die Aussicht auf das Matterhorn wird nicht so schnell vergessen werden.
In die 30 Kilometer nördlich des Gardasees gelegene Gebirgsgruppe der Dolomiti di Brenta führte es kürzlich eine Gruppe von acht Bikern der Alpenvereinsektion Peiting. Unter der kundigen Führung von MTB-Fachübungsleiter Willi Mühlegger fuhr die Gruppe in vier Tagen die durch das von Braunbären besiedelte Gebirgsmassiv führende Mountainbikerunde. Insgesamt wurden 245 Kilometer und 9.000 Hohenmeter erradelt. Das wechselhafte Wetter konnte die traumhaften Landschaftseindrucke der Brenta und des nahen Adamellomassivs mit seinen Gletschern nicht trüben. Das Fazit der Gruppe war einhellig. Die vier Tage waren ein tolles Radlerlebnis.


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